Herzlich Willkommen im MEN AND MONSTERS – BEYOND REDEMPTION, einem privaten Marvel/DC RPG, das in einem eigenen Universum spielt. Auf Erde Z-3918 ist nichts unmöglich und das ist es, was vielen Angst macht. Aber es ist auch eine Chance, für jeden, der hier geboren wurde oder gestrandet ist. Ob Avengers, Justice League, X-Men oder Bruderschaft, jeder wird gebraucht. Insbesondere jetzt, da die amerikanische Regierung den unregistrierten Superhelden, Mutanten und Vigilanten den Kampf angesagt hat.


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Heroes don't always make it home
Szenen-Informationen
Charaktere Oliver Queen » Deryn Zhao
Datum 26.10.2020
Ort Star City
Tageszeit nachts
Zusammenfassung Deryn forscht auf eigene Faust über McKennas Tod nach und wer wäre da eine bessere Quelle als Arrow, der schließlich am Tatort gesehen worden ist.
Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#1
Heroes don't always make it home
Arrow & Deryn // 26.10.2020 // nachts // Star City


Jack war in Saras Versteck geblieben, während Arrow sich wieder auf dem Rückweg zum Bunker befand. Dabei herrschten gemischte Gefühle in Oliver vor. Es hatte gut getan zu sehen, dass es in Star City immer noch Leute gab, die das Richtige taten. Die ihr eigenes Leben riskierten, um Kids aus einem zugeschütteten Tunnel zu befreien… Und dabei waren das schlicht nur ganz normale ‚Zivilisten‘ gewesen.
Dass Jack jedoch so weit hatte gehen müssen, dass den Unsterblichen am Ende ‚einmal kurz umzubringen‘, damit das Leiden nicht zu lange anhielt, die beste Lösung gewesen war, das… hallte doch noch unangenehm in dem Vigilante nach.

Er hatte den Bunker noch nicht ganz erreicht, als sein Handy klingelte. Vor wenigen Wochen noch hätte er nachts in dem Aufzug deshalb nicht sofort angehalten. Doch die Zeiten hatten sich geändert und jeder Anruf konnte eine Katastrophe bedeuten. Oder es war nochmal Maia, die sich aus New York meldete und die er nicht verpassen wollte…
Also bremste er die Ducati Diavel in einer Seitenstraße ab. Als sein Blick jedoch auf den Namen des Anrufers fiel, stockte er. Das… war nicht möglich. McKenna war tot. Seit einer knappen Woche schon. Gestern hatte die Beerdigung stattgefunden. Oliver Queen war mal wieder nicht dort gewesen. Nicht nur, weil er sich – im wahrsten Sinne des Wortes – in der Hölle befunden hatte. Er hätte das Begräbnis vermutlich auch so nicht gepackt.

Aber sie war tot. Instant überrollten ihn die Erinnerungen daran, sich über ihren Körper gebeugt befunden zu haben, das noch warme Blut überall auf dem grünen Anzug, als er sie angehoben und ihre Vitalwerte überprüft hatte.
McKenna lebte nicht mehr, weil die Liga ihm hatte zeigen wollen, dass seine Kontakte bei der Polizei in diesem Krieg nichts wert waren.
Die Detective hatte es nicht verdient gehabt so zu sterben. Nicht mal bei einem Einsatz, nicht im Kampf gegen Star Citys organisiertes Verbrechen - sie war eine der wenigen guten Cops, nicht korrupt, idealistisch, eine Heldin im Namen des Gesetztes - , sondern einfach nur, weil sie hin und wieder Arrow unterstützt hatte. Und weil Oliver sie gemocht hatte. Eine Zeit lang sogar ein bisschen mehr. Aber sie hatten nie eine reelle Chance gehabt. Obwohl McKenna immer betont hatte, dass er ihr nicht alles erzählen musste. Fakt war, dass er ihr eben gar nichts hatte erzählen können. Diese Mischung aus Lügen und Schweigen und dann wieder mit seiner zweiten Identität auf ihre polizeilichen Interna zuzugreifen, das alles… hatte sich falsch angefühlt. Also hatte er die Beziehungsebene gekappt, den Kontakt zum Vigilante jedoch nicht. Was sie am Ende umgebracht hatte…

Sie konnte sich nicht am anderen Ende der Leitung befinden. Überprüfte jemand ihr privates Handy im Mordfall? Denn auf dem Diensttelefon war er nicht eingespeichert und hier wurde Arrow angerufen, nicht Oliver Queen…
Er sollte nicht drangehen. Kollegen von McKenna hatten ihn bei der Leiche gesehen. Und er hatte den schwarzen Pfeil – die Mordwaffe mit der Nachricht darauf - mitgenommen, sodass sie nicht wussten, dass es kein Pfeil von ihm gewesen war...
Es würde also höchstwahrscheinlich nur wehtun, dranzugehen. Oder jemand würde sich umsonst die Mühe machen zu versuchen den Anruf zu orten… Und trotzdem konnte er nicht anders, als noch für einen Moment auf die Nummer zu starren, sich zu räuspern und dann das Freizeichen zu geben. Der Stimmverzerrer half, um ihn wie immer dunkel, unberührt, klingen zu lassen. Dabei zerrte dieser Anruf nur wieder diese Nacht zurück an die Oberfläche, als er vier Mal zu spät gewesen war. Vier Menschen gestorben waren, die nichts mit der Sache an sich zu tun hatten…
„Wer ist da?“

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Alias: - Spezies: Meta nicht registriert Alter: 28 Jahre Größe: 1,68m Zugehörigkeit: - zum Steckbrief
#2
Deryn war sich nicht sicher gewesen, was sie erwartete hatte, als sie die Nummer in McKenna’s Handy gewählt hatte. Eine tote Leitung, keine Reaktion? Aber wohl nicht, dass nach wenigen Herzschlägen tatsächlich jemand abnahm, stellte sie überrascht fest, als sich eine Stimme am anderen Ende meldete. Distanziert, sachlich, ohne etwas über die Emotionen des Sprechers zu verraten. Ein kurzes Zögern, „Detective Zhao“, ihre Stimme war fest, die eigene Überraschung schnell unter Kontrolle, „wir müssen reden.“
Sie hätte so tun können, als wäre sie nur eine besorgte Freundin, doch das würde Fragen aufgeworfen, wie sie an das Handy einer Toten kam, warum sie genau diese Nummer anrief. Also begann sie mit der Wahrheit, in der Hoffnung, dass das Gespräch nicht sofort beendet wurde.
„Über den Tod von Detective Hall“, McKenna. Aber das es um sie ging, konnte er sich wahrscheinlich denken, schließlich würde es ihr Name sein, den er auf dem Display sah. „Privat“, fügte sie dann etwas sanfter hinzu, bevor es sich der maskierte Vigilante am anderen Ende doch noch anders überlegte und einfach wieder auflegte. Das ganze Revier schien zu wissen, dass Arrow bei der Leiche gesehen worden war und die Tatsache, dass der Detective von einem Pfeil getötet worden war, lies die Stimmen, die den grünen Rächer hinter Gittern sehen wollte lauter werden.
Doch Deryn glaubte nicht, dass er den Detective umgebracht hatte. Wäre dass der Fall, dann würde dieses Gespräch anders verlaufen. Sicher nicht alleine nach Dienstschluss, sondern vielmehr mit einem Team im Rücken, dass den Anruf zurückverfolgte. McKenna hatte, wie sie selbst, die Ablehnung vieler ihrer Kollegen gegenüber des Vigilantes nicht geteilt; war sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hatte mit ihm zusammengearbeitet. Dies, mehr noch als die Tatsache, dass man ihn am Tatort gesehen hatte, war der Grund, warum sie sich zu diesem Schritt entschlossen hatte. Arrow mochte ihre Freundin nicht getötet haben, aber sie war überzeugt, dass er Licht ins Dunkel bringen konnte, vielleicht Informationen hatte, die ihr und ihren Kollegen nicht bekannt waren. „Ich will einfach nur wissen, was passiert ist.“ Diesmal konnte sie ihre Emotionen, den Schmerz und die Trauer nicht ganz aus ihrer Stimmer heraushalten.

Es war nicht besonders schwer gewesen, an das Telefon zu kommen, das ganze Polizeirevier war auf der Jagd nach dem Mörder, der eine von ihnen auf dem Gewissen hatte, und es war kein Geheimnis, dass sie befreundet gewesen waren. Ihre Freundin war tot, eine Tatsache, die ein Teil von ihr immer noch nicht ganz verinnerlicht zu haben schien, auch wenn die Beerdigung am gestrigen Tag es ihr einmal mehr schmerzhaft bewusst gemacht hatte. Und doch ertappte sie sich immer wieder dabei, wie sie erwartete, dass McKenna durch die Tür kam, meinte ihre Stimme zu hören.
„Können wir uns treffen?“, dies war nichts, was sie am Telefon auf dem Polizeirevier besprechen wollte. Es war die Art von Gespräch, bei dem sie ihrem gegenüber ins Gesicht sehen wollte, zumindest so gut das bei einem maskierten Rächer eben möglich war.
Sie hatte keine Ahnung, wie genau die Beziehung zwischen McKenna und Arrow ausgesehen hatte, worin genau die Zusammenarbeit bestanden hatte. Sie konnte also nur hoffen, dass er bereit war, einer ihrer Kolleginnen zu helfen, dass er sich auf ein Treffen einließ, auch wenn es theoretisch eine Falle sein konnte, sie versuchen konnte, ihm die Cops auf den Hals zu hetzten, weil man ihn für den Mörder von Detective Hall hielt, oder ihn zumindest zum Verhör auf das Revier schleifen wollte.
„Nennt eine Zeit und einen Ort, ich werde da sein; alleine“, kam sie ihm deshalb ein wenig entgegen. Sollte er das Terrain und die Bedingungen bestimmen, unter denen sie sich trafen. Einen Ort wählen, an dem er sich sicher fühlte oder den er überwachen und somit sicher stellen konnte, dass sie tatsächlich alleine kam.
Deryn konnte ihr eigenes Herz schlagen hören, als sie auf eine Antwort wartete. Es konnten nicht mehr als ein paar Herzschläge gewesen sein, doch die Stille in der Leitung schien eine Ewigkeit anzuhalten.
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Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#3
Oliver hatte nicht unbedingt damit gerechnet, dass der Anrufer tatsächlich sofort verraten würde, wer er bzw. viel mehr sie war. Vielleicht schlicht eine allgemeine Information, wie das ‚SCPD‘ oder Herumgedruckse mit Fragen, nur um Zeit zu gewinnen. Stattdessen nannte sie dirkte ihren Nachnamen. Wenn auch mit vorgeschobenem ‚Detective‘.
Der Vigilante kannte sie flüchtig. Nicht nur, weil Arrow gerne über jeden Polizisten in seiner Stadt informiert war, sondern… als Oliver Queen. Und auch das nicht nur, weil er in letzter Zeit viel zu oft in der Wache hatte antanzen müssen, sondern… über McKenna. Deren Tod sie im nächsten Atemzug als notwendiges Gesprächsthema anführte.

Oliver widerstand dem Drang kurz die Augen zu schließen. Das nachgeschobene ‚privat‘ irritierte ihn ein wenig. Es gab zwei Möglichkeiten. Entweder sie log, versuchte ihn irgendwie in Sicherheit zu wägen oder… sie zog das hier tatsächlich ohne Wissen ihrer Kollegen durch. Was sie entweder zu verflucht leichtsinnig machte oder… sie vertraute Arrow gewissermaßen. Oder glaubte zumindest nicht, dass er McKennas Mörder war.
Der Vigilante presste die Kiefer leicht aufeinander. Nun, wer würde nicht wissen wollen, warum eine Freundin tot war? Nur genau darüber konnte er leider nicht schrecklich viel erzählen… Zugleich befürchtete er jedoch auch, dass Deryn auf eigene Faust weitere Nachforschungen anstellen würde, wenn ihr niemand einen Riegel vorschob und das konnte verdammt schnell verdammt gefährlich für sie werden…

Er schwieg weiter. Auch wenn die Leitung offen blieb. Selbst auf ihre Frage, ob sie sich treffen konnten, ging er nicht sofort ein. Was würde das bringen? Im dümmsten Fall würde er sich in eine Falle begeben, im besten… Gab es überhaupt irgendetwas ‚Gutes‘? Dass er sie davon abbringen konnte sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen? Das würde nicht leicht werden. Aus doppelten Gründen. McKenna war Deryn wichtig gewesen. Und Deryn gehörte zu den Cops, die immer die Wahrheit herausfinden wollten, egal wie unbequem es wurde…
Aber wollte und konnte er überhaupt darüber reden? Arrow versuchte im Regelfall so wenig Menschlichkeit wie nur möglich durchscheinen zu lassen. Sich von McKennas Tod emotional zu distanzieren würde jedoch nicht leicht werden…

Nach ein paar stummen Atemzügen meldete er sich dann aber doch wieder zu Wort: „Hudson Street 54, in einer halben Stunde.“ Das sollte sie sowohl von der Wache aus als auch von Zuhause aus schaffen. Und er selbst bräuchte noch weniger, was auch wichtig war, weil er zuerst dort sein wollte. Nicht in den Glades, weil in das Gebiet wollte er eine Detective, die womöglich alleine unterwegs war, nicht schicken. Zugleich war das Stadtviertel Adam’s Height verwinkelt genug, damit er viele Möglichkeiten hatte zu verschwinden und eine Verfolgungsjagd zu gewinnen.
„Nimm dein Handy nicht mit. Kein Tracker, keine Funkverbindung.“ Er wollte einfach nicht, dass das ganze SCPD mithörte. Oder das Gespräch crashte… „Keine Waffen.“ Dabei ging es ihm weniger darum, dass eine einzelne bewaffnete Polizistin ein Problem für ihn darstellte, sondern viel mehr: „Ich will niemanden verletzen.“ Aber dass Arrow sich wehrte, auch gegen das SCPD, wenn es sein musste, das war eben auch nicht unbekannt. Selbst wenn er da immer versuchte den Schaden so gering wie nur möglich zu halten und mehr mit Blendpfeilen und anderen Trick-Arrows arbeitete, um die Cops auf Distanz zu halten…

Damit legte er schlicht auf. Noch immer nicht wissend, ob das eine gute Idee gewesen war.
Zu besagten Adresse kam er ohne Probleme. Eine kleine Kreuzung im verschlafenen Wohngebiet. Im toten Winkeln potentieller Überwachungskameras. Arrow stellte die dunkle Ducati ab. Nicht ein paar Straßen entfernt versteckt, wie er es sonst meist tat, sondern eher… als kleines Entgegenkommen, dass er nicht vorhatte sofort zu verschwinden. Er selbst blieb jedoch zunächst nicht vor Ort, sondern nutzte einen Zip-Line-Pfeil auf eines der Häuserdächer an der Kreuzung. Von dort aus, in der Dunkelheit sowieso kaum auszumachen und einen Kamin zusätzlich als Deckung, wartete er erstmal ab. Sollte sie nicht alleine kommen, könnte er über die Dächer verschwinden, bevor man ihn überhaupt bemerkte. Aber auch so beobachtete er immer gerne zuerst, bevor er in eine Situation eingriff.
Dabei drehten sich seine Gedanken unentwegt um McKenna. Und die Gewissheit, dass es Deryn vermutlich kein bisschen besser ging, machte die Selbstvorwürfe nur noch schlimmer. Außerdem fiel es ihm immer ein wenig schwer als Vigilante Menschen zu begegnen, die er auch mit seiner ‚wahren‘ Identität kannte. Das machte es immer irgendwie persönlicher und zugleich… die ganzen Lügen belastender. Aberzugleich war da vielleicht auch ein bisschen Hoffnung, dass Deryn ihn eben nicht blind als Mörder verurteilte und da… wollte er sie nicht komplett hängen lassen.
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Alias: - Spezies: Meta nicht registriert Alter: 28 Jahre Größe: 1,68m Zugehörigkeit: - zum Steckbrief
#4
"Ich hoffe, das ist es wert", murmelte sie zu sich selbst. Wenn nicht, könnte es sie teuer zu stehen kommen. Doch jetzt war es zu spät für Zweifel oder dafür eine Rückzieher zu machen. Sie konnte sich morgen Gedanken darüber machen, wie sie ihren Kollegen einen nächtlichen und heimlichen Anruf bei dem Vigilante erklären sollte, der auf der Fahndungsliste des SCPD ganz oben stand. Hoffentlich mit ein paar nützlichen Informationen über den Tod von McKenna in der Hinterhand, um ihre Eigeninitiative zu rechtfertigen. Aber jetzt musste sie erst einmal einen Termin einhalten. Einen, der hoffentlich nicht mit einem Pfeil durch ihr Herz enden würde. Sie steckte ihr Handy in die Schreibtischschublade, zögerte einen Moment und schloss dann auch ihre Waffe und den Taser ein. Es mochte eine dumme Idee sein, ohne Waffen dort aufzutauchen, aber das Vertrauen war mehr als dürftig, und sie würde nicht riskieren, es zu zerstören, indem sie eine direkte Aufforderung missachtete. Und genau das war es gewesen: kein Peilsender, keine Waffen. Sie schnappte sich ihre Jacke, und verließ die Polizeiwache. Ihre Uniform blieb ebenfalls im Spint, auch wenn sie sich als Detective Zhao vorgestellt hatte, dieses Treffen würde sie als Deryn wahrnehmen.

Ihre Ducati begrüßte sie auf einem fast leeren Parkplatz. Die Hudson Street war nicht weit entfernt, zumal die Straßen zu dieser späten Stunde fast komplett leer waren. Sie erreichte den vereinbarten Treffpunkt mit ein paar Minuten vor der vereinbarten Zeit. Sie konnte niemanden sehen, aber das bedeutete nicht, dass Arrow nicht schon hier war, im Gegenteil, sie wäre überrascht, wenn es nicht so wäre. Das Treffens war für sie beide ein Risiko. Er kannte sie nicht, wusste nicht, ob sie mit dem halben Revier auf den Fersen auftauchen würde, in einem verzweifelten Versuch ihn zu verhaften. Er würde sich vergewissern, dass sie ihr Wort hielt und allein kam.
Deryn nahm sich einige Momente Zeit, ließ ihren Blick über die Straßen, über die Dächer der umliegenden Gebäude schweifen. Es war ein ganz und gar unscheinbarer Ort, hauptsächlich Wohnhäuser, ruhige Straßen. Die Ducati stach ihr ins Auge, und ein Lächeln umspielte ihre Mundwinkel. "Scheint, als hätte er wenigstens einen guten Geschmack, wenn es um Motorräder geht", ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Das Motorrad war in Sichtweite geparkt, nicht zu übersehen, fast wie ein stummer Gruß.

Sie überquerte die Straße, die Hände nicht in den Taschen, um nicht den Verdacht zu erwecken, sie würde etwas darin verbergen. Sie blieb ein paar Schritte von der Ducati entfernt auf dem Bürgersteig stehen und ließ ihren Blick noch einmal über die Straßen und Dächer gleiten, aber die Schatten gaben ihre Geheimnisse auch diesmal nicht preis. Sie warf einen Blick auf ihre Uhr. Genau eine halbe Stunde, seit er das Gespräch beendet hatte. "Willst du mich warten lassen oder können wir uns unterhalten?", fragte sie in die Dunkelheit hinein, noch immer überzeugt, dass er hier war, zuhörte, sie beobachtete. Sie konnte schließlich eine Bewegung auf einem der Dächer sehen, das sie zuvor beobachtete hatte, ohne die Person zu bemerken, die sich in den Schatten versteckt haben musste. [Schlampig[/i], tadelte sie sich selbst, aber Arrow war nicht irgendwer, er beherrschte die Kunst, mit der Polizei Katz und Maus zu spielen, immer wieder zu verschwinden, sich scheinbar in Luft aufzulösen, ohne Hinweise auf seine wahre Identität zu hinterlassen. Wenn sie ihn jetzt sah, dann nur, weil er wollte, dass sie ihn sah.

Ihr Blick wich nicht von ihm, bis er schließlich vor ihr stand, die Gesichtszüge im Dunkel seiner Kapuze verborgen. "Danke, dass du gekommen sind", sagte sie zur Begrüßung. Der erste Schritt war getan, aber sie war noch weit von ihrem Ziel entfernt. Er war hier, ja, aber ob er ihr tatsächlich etwas über den Tod ihrer Freundin erzählen würde, war eine ganz andere Frage. Doch sie würde ihr Bestes tun, um diese Gelegenheit nicht zu vergeuden.
"Keine Polizei, auch keine Telefone oder Waffen", sie hob ihre Hände leicht an, fast so, als würde sie durchsucht, "wie gesagt, ich will nur reden", Fragen stellen, um genau zu sein.
"Ich weiß, dass Detective Hall manchmal mit dir zusammengearbeitet und Informationen geteilt hat", etwas, das sie ihren Kollegen nicht verraten hatte, obwohl es jetzt, da sie McKennas Leben auf der Suche nach ihrem Mörder akribisch durchkämmten, wahrscheinlich herauskommen würde. Sie schluckte, die Wunde, die ihr Tod hinterlassen hatte, war noch immer schmerzhaft und frisch. Hinweise darauf zu bekommen, wie oder warum sie hatte sterben müssen, würde das nicht ändern, aber vielleicht konnte es helfen, mit der Zeit.
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Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#5
Sie war ein wenig früh dran. Nicht, dass Oliver das wirklich überraschen würde. Nicht in Uniform, die Hände sichtbar und von seiner Position aus konnte er auch einige Straßen weiter keine ‚Rückendeckung‘ erkennen. Deryn war also, zumindest vorerst, tatsächlich alleine zum Treffpunkt erschienen. Nach einem Telefonat mit einem Vigilante, den ein Großteil des Revieres für den Mörder einer Kollegin hielten… Es waren genau solche Cops, die am Ende den Unterschied machten. Die viel mehr einer Berufung folgten als nur einen Beruf auszuüben...
Leider waren es aber auch diejenigen, die am schnellsten in irgendetwas hineingerieten, das sie nicht wirklich verstehen konnten und… sie am Ende womöglich sogar umbrachte. Aber er war hier, um genau solche weitere Vorfälle zu vermeiden…

Als Deryns Worte die Dunkelheit durchschnitten, musste der Queen fast ein wenig Schmunzeln. Sie wusste – oder ahnte zumindest -, dass er bereits hier war. Und sie war vielleicht auch nicht unbedingt von der aller geduldigsten Sorte.
Aber es gab zunächst auch keinen Grund sich weiter bedeckt zu halten. Nicht, wenn er das Gespräch wirklich durchziehen wollte… Weshalb Oliver sich dann aus den Schatten löste. Ihm fiel auf, dass ihr Blick ihn recht schnell fand. Was für eine gut ausgeprägte Wachsamkeit sprach. Auch wenn er sich, einmal in Bewegung, nicht mehr um Deckung bemühte. Trotzdem suchten die meisten Cops noch immer nicht auf den Dächern…

Arrow landete beinahe lautlos auf der Straße, obwohl er das letzte Stück schlicht gesprungen war.
Er näherte sich der jungen Polizistin zwar auf normale Unterhaltungsdistanz, sorgte jedoch dafür, dass er sich immer so zum Licht der Straßenlaterne befand, dass sein Gesicht nicht erkennbar war. Denn trotz Maske und Kapuze war nicht auszuschließen, dass er Deryn nicht ein wenig bekannt vorkommen könnte. Was er unbedingt verhindern musste.
Oliver schwieg zu ihrem Dank, dass er aufgetaucht war. Auch ihre Vergewisserung, dass sie sich an seine ‚Regeln‘ gehalten hatte, entlockte ihm lediglich ein kleines, bestätigendes Nicken. Er machte keine Anstalten sich selbst nochmal zu vergewissern. Wenn, dann wäre es sowieso zu spät – und er würde schlicht schneller reagieren als sie eine Waffe ziehen könnte.

Bei der Erwähnung von ‚Detective Hall‘ zog es sich in seinem Inneren wieder leicht zusammen. Auch Deryn schien es ähnlich zu gehen, nur dass ihre Züge nicht von einer Kapuze verdunkelt wurden.
Oliver war kurz davor auszusprechen, dass ihm ihr Verlust leidtat, aber… das würde sich nur wie hohle Worte anfühlen. Außerdem wollte er hier eine gewisse Distanz zu bewahren. Was allein aufgrund dessen, dass es um McKenna ging, schwierig für ihn war.
„Ja. Durch ihre Unterstützung konnten einige Verbrecher festgenommen werden.“ Er wusste, dass McKenna das, genauso wie Quentin, im Regelfall geheim gehalten hatte und es doch für den ein oder anderen ein offenes Geheimnis gewesen war. Jetzt, nach ihrem Tod, vermutlich erst recht…
„Aber die Zusammenarbeit war ein Fehler.“ Erst als er es ausgesprochen hatte, fiel ihm auf, dass man das auch missinterpretierten könnte. Vor allem da der Stimmverzerrer jede Emotion schluckte. Weshalb Arrow nachschob: „Ich habe sie nicht umgebracht.“ Und nach einer kurzen Pause: „Aber du wärst vermutlich nicht hier, würdest du das glauben.“ Oder zumindest nicht ohne Backup und Co.

Der Vigilante schwieg für einen Moment. „Es ist jedoch besser,… sicherer …, für das SCPD, wenn ihr die Akten unter dieser Annahme schließt.“ Vermutlich eine ziemlich unbefriedigende Aussage für jemanden, die auf der Suche nach der Wahrheit war… „Ihr werdet den wahren Mörder nicht kriegen.“ Es war verflucht verkorkst. Weil Arrow ihn gewissermaßen sogar schützen würde. Roy war die ausführende Hand gewesen, aber nicht der echte Täter… Die Liga wiederum würde sich nicht von Cops jagen lassen.
Weshalb seine Stimme dann doch nochmal drängender wurde: „Wer zu sehr nachforscht, wird genauso enden wie Detective Hall. Das ist nicht eurer Kampf.“ Oliver presste die Lippen leicht zusammen. Es hätte auch nicht McKennas Kampf sein sollen…
Ein ziemlich zweischneidiges Schwert. Er durfte Deryn weder zu viel, noch zu wenig sagen. Und ob er überhaupt etwas erklären konnte, damit sie die Sache auf sich beruhen ließ, war fraglich… Aber er musste es zumindest versuchen.
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Alias: - Spezies: Meta nicht registriert Alter: 28 Jahre Größe: 1,68m Zugehörigkeit: - zum Steckbrief
#6
Er stand nur wenige Meter von ihr entfernt, und doch war es Deryn unmöglich, seine Gesichtzüge auszumachen. Ihr blieb nicht verborgen, wie er sich stets außerhalb des Lichtkreises der Straßenlaterne hielt. Nun, sie war nicht hier her gekommen, um die Identität Arrows zu ergründen, auch wenn es ein wenig an ihrer Polizistenehre kratzte, einfach nicht herausfinden zu können, wer sich unter der Kapuze verbarg. Ebenso wie die Tatsache, dass sie ihn nicht entdeckt hatte, bis er sich zu erkennen gegeben hatte, obwohl ihr Blick mehrmals über den Ort geglitten war, an dem er sich versteckt gehalten hatte. Da ihr weder sein Gesicht, noch seine Stimme Hinweise darauf geben konnten, wer er war, blieb ihr nichts anders übrig, als seine Körpersprache zu studieren.
Die Stimme die unter der Kapuze hervordrang, war monoton und mechanisch, machte es ihr unmöglich irgendeine Gefühlsregung zu erkennen. Wie genau hatte er zu McKenna gestanden?
Ihr Anruf hatte ihn zumindest bewegt einem Treffen zuzustimmen, doch ob das etwas mit Wertschätzung gegenüber ihrer Freundin zu tun hatte, oder ob er ganz eigene Beweggründe hatte hier zu sein konnte sie nicht sagen.
Seine Worte halfen ihr diesbezüglich auch nicht weiter, verrieten sie ihr doch nichts, was sie nicht schon wusste. Bei seinen nächsten Worten wanderten ihre Augenbrauen jedoch nach oben. Ein Fehler? Weil er die Zusammenarbeit für einen solchen hielt, oder weil sie jetzt tot war?
„Sagen wir ich halte es zumindest für unwahrscheinlich“, erwiderte Deryn. Ausschließen konnte sie zu diesem Zeitpunkt nichts, aber ihr Instinkt sagte ihr, dass Arrow für den Tod McKennas nicht verantwortlich war, zumindest nicht direkt. Ob ihre Zusammenarbeit der Grund für ihren Mord war, nun, das war einen andere Frage, der sie an diesem Abend auch den Grund zu gehen hoffte.
Seine nächsten Worte entlockten ihr jedoch nur ein Schnauben, „und den Mörder einfach davon kommen lassen? Vergiss es“, meinte sie, „oder willst du damit sagen, dass du dich selbstlos um die Sache kümmerst?“, fragte sie. Anders als bei ihm waren ihre Gefühle klar in ihrer Stimme zu erkennen, ihr Tonfall fast schon verächtlich.
Sie schwieg einen Moment, schüttelte den Kopf, brachte sich wieder unter Kontrolle. Als die junge Polizistin weitersprach war ihre Stimme ruhig, aber bestimmt, „ich werde nicht aufgeben, bevor der Mörder nicht hinter Gittern sitzt“, oder eine Kugel im Herzen hat doch diesen Teil sprach sie nicht aus. „Du solltest das SCPD nicht unterschätzen“, mich nicht unterschätzen war es, was sie eigentlich sagen wollte, wusste sie doch aus erste Hand, dass Korruption und Machtmissbrauch im Revier keine Seltenheit waren.
„Du irrst dich, es ist sehr wohl unser Kampf. Detective Hall war eine von uns“, auch wenn sie fürchtete, dass seine Worte vielleicht mehr Wahrheit enthielten als ihr lieb war. Wenn sie keine Spur fanden, oder zumindest keine, die sie würden verfolgen können, würde auch McKennas Fall irgendwann zu den Akten wandern. Doch sie würde niemals aufgeben, nicht bevor sie nicht die Antworten gefunden hatte die sie so dringend suchte.
„Ich weiß zwar nicht, wie genau eure Zusammenarbeit ausgesehen hat, aber auch wenn ich nicht glaube, dass du ihr Mörder bis, bin ich mir sicher, dass du mehr über ihren Tod weißt“ vielleicht sogar wer sie auf dem Gewissen hatte, schließlich war er als erster am Tatort gewesen, hatte die Gelegenheit gehabt, wichtige Hinweise verschwinden zu lassen, auch wenn sie noch keine Ahnung hatte warum er das hätte tun sollen, zu viel lag bei diesem Fall noch im Dunkeln. Sie konnte nicht einmal sagen, ob sie mit ihrer Vermutung richtig lag. Auch wenn sie es für unwahrscheinlich hielt bestand die Möglichkeit, dass auch er nur hier war, um mehr darüber herauszufinden, was passiert war.
„Ich bin in der Hoffnung hier her gekommen dass du mir etwas über ihren Tod verraten kannst, das was auch immer dich zu einer Zusammenarbeit bewegt hat bedeutet, dass sie dir wichtig genug war, dass du ihren Mörder zu Rechenschaft ziehen willst“, nicht unbedingt die diplomatisches Art.
Deryn straffte ihre Schultern, er hatte sich mit ihr getroffen und nach allem was sie wusste, war das keine Selbstverständlichkeit, von den Cops hielt sich der Vigilante sonst fern.
„McKe...Detective Hall war eine von den Guten, und wenn sie mit dir zusammengearbeitet hat, dann hat sie etwas in dir gesehen, um das zu rechtfertigen. Gibt es wirklich nichts, was du mir über ihren Tod sagen kannst?“ ihre Stimme wurde deutlich sanfter, war aber nach wie vor bestimmt. Sie würde nicht betteln, aber momentan war er ihre beste, ihre einzige Spur um genau zu sein, und so kam aufgeben nicht in Frage.
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Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#7
Oliver merkte, dass sie ihn ganz genau beobachtete. Umso weniger gab er preis. Was durch Stimmverzerrer, Maske und ruhiger Körperhaltung eigentlich recht gut funktionieren solle. Dass es in ihm ganz anders aussah, musste sie nicht erfahren. Weil Arrow eine distanzierte Figur bleiben sollte. Selbst wenn… es eigentlich gerade die Menschlichkeit war, die ihn mittlerweile antrieb; es also fast widersprüchlich war eben jene kaum durchscheinen zu lassen, wenn er als Vigilante unterwegs war. Es war nur einfacher, sicherer. Sowohl in den Kämpfen, in denen er nicht zu viel nachdenken und noch weniger fühlen durfte, wie auch in solchen Situationen wie hier. Weil seine Emotionen ansonsten womöglich zu viel verraten würde…

Deryn hielt es also für unwahrscheinlich, dass er der Mörder war. Das waren keine 100%, aber eigentlich wertete er das sogar eher als positiv. Weil das bedeutete, dass die Polizisten nicht einfach nur einem Gefühl folgte, sondern erst ein Urteil fällte, wenn sie sich sicher war.
Trotzdem steckte hinter der faktenorientierten Zhao am Ende eben doch eine temperamentvolle junge Frau, die eben das auch nicht gerade versteckte. Arrow gab sich weiter ruhig. „Er wird nicht einfach davonkommen“, erwiderte er schlicht, ignorierte den ironischen Kommentar über Selbstlosigkeit. Das hier war eine persönliche Sache. Und trotzdem würde er sich auf keinen Rachefeldzug begeben. Das hatte er schon zu oft und es war nie gut ausgegangen… Aber er würde alles tun, damit die Liga nicht noch mehr Personen in Star City auf dem Gewissen hatte…

Oliver seufzte innerlich. Er hatte befürchtet, dass Deryn so reagieren würde. Nicht, dass er das nicht verstehen würde. Bei vertauschten Rollen sähe es vermutlich sogar genauso aus… Trotzdem beunruhigte ihn ihr Elan. Er sollte das SCPD also nicht unterschätzen? „Das SCPD versucht mich seit drei Jahren hinter Gittern zu bringen“, warf er trocken ein. Bis auf wenige verbündete Ausnahmen. Aber sie waren dabei bisher nicht sonderlich erfolgreich gewesen. Und sie würden bei der Liga noch deutlich unerfolgreicher sein. Weil die Assassinen im Gegensatz zu ihm keine Hemmungen hatten Cops aus dem Weg zu räumen, die ihnen zu nah auf die Schliche kamen…

Cops mochten keine Copskiller. Ganz und gar nicht. Dementsprechend sahen sie das hier vermutlich tatsächlich als ihren Kampf an… Vielleicht hätte er doch eher erklären sollen, dass er für McKennas Tod verantwortlich war… Dann wäre das SCpD nun vielleicht noch heftiger hinter ihm her, aber… er konnte damit umgehen. Es wäre besser al sie in Richtung der Liga zu schubsen. Aber dafür war es nun wohl schon zu spät. Was Oliver durchaus etwas ärgerte…
Er war mal wieder froh über die Maske, als Deryn davon sprach, dass ihm die Zusammenarbeit mit McKenna wichtig gewesen sein sollte. Es war nicht (nur) die Zusammenarbeit gewesen. McKenna war ihm wichtig gewesen.

Oliver atmete unauffällig tief durch. „Es geht hier nicht um einen Mörder. Sondern um eine gesamte Organisation. Die seit Jahrhunderten existiert, ohne je gestoppt worden zu sein.“ War das schon zu viel verraten? Irgendwie befürchtete Arrow, dass egal was er ihr preisgab, es sie nur dazu antreiben würde weiter nachzubohren. Was wäre besser? Sie stehenzulassen und sie begab sich alleine in Schwierigkeiten oder… ein wenig Kontrolle über ihr Tun zu haben, sie damit aber eben auch in Schwierigkeiten zu bringen? Seine Kiefer mahlten. „Ich werde mich darum kümmern. Aber…“ Noch ein kurzes Zögern, weil er Angst hatte denselben Fehler wie bei McKenna erneut zu begehen… „Wenn du wirklich helfen willst,“ – naja, sie hatte nie behauptet helfen zu wollen, sondern die Wahrheit herausfinden zu wollen, aber das interpretierte Oliver mal großzügig um – „…an manche Informationen kommt das SCPD leichter als ich.“ Wenn sie ihre Arbeit also hier und da zusammen legten… Wenn er Spuren fand und Deryn denen dann nachging oder umgekehrt, je nachdem, wie es passte… „Aber sollte ich dir mehr erzählen, brauche ich ein Versprechen, dass du nichts ohne Rücksprache tust.“ Weil er wollte Deryn nicht eines Tages mit einem schwarzen Pfeil in der Brust finden…
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