Herzlich Willkommen im MEN AND MONSTERS – BEYOND REDEMPTION, einem privaten Marvel/DC RPG, das in einem eigenen Universum spielt. Auf Erde Z-3918 ist nichts unmöglich und das ist es, was vielen Angst macht. Aber es ist auch eine Chance, für jeden, der hier geboren wurde oder gestrandet ist. Ob Avengers, Justice League, X-Men oder Bruderschaft, jeder wird gebraucht. Insbesondere jetzt, da die amerikanische Regierung den unregistrierten Superhelden, Mutanten und Vigilanten den Kampf angesagt hat.


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The river in reverse
Szenen-Informationen
Charaktere Oliver Queen » Zari Tomaz
Datum 08.11.2020
Ort Star City & Washington
Tageszeit ganztags
Zusammenfassung Die Sentinel Services haben die Familie Tomaz im Blick. Um zu verhindern, dass etwas Ähnliches wie in Zaris Universum mit ihrer Familie passiert, sollten sie handeln. Oder würde das nur den Lauf der Geschichte zerstören?
Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#1
The River in reverse
Ollie & Zari // Star City & Washington // 08.11.2020

[Bild: riverinreversehnjg1.gif]

If we have the power to change the world,
don’t you think we have the power
to change our own fate?

Hin und wieder trainierte Oliver gerne einzeln mit den anderen Teammitgliedern. Weil er dann besser auf die Schwächen des jeweiligen eingehen konnte. Was in Zaris Fall unter anderem nun mal die Kondition war und da bot es sich an sie morgens einfach mal mit auf einen Lauf zu nehmen, den man auch ganz ohne Vigilante sein zu müssen am helllichten Tage durchführen konnte. Auch wenn zig mal die Treppen hoch und runter zu stürmen oder Parcours über Mauern wohl nicht zu jeder normalen Laufstrecke gehörten, wenn man nicht gerade Rocky Balboa war.
Danach waren sie aber nochmal zu EREI. Sonntags und einen Tag nach der Eröffnungsfeier war da nichts los, sodass sie problemlos durch den Geheimeingang in den Bunker gelangten. Wo für Zari aber keinesfalls Ausruhen auf dem Programm stand. Arrow hatte vor ihre Zielgenauigkeit mit den Windstößen zu verfeinern. Damit sie Angriffe nicht bloß abwehren und ‚irgendwohin‘ zurückschleudern oder eine Windmauer bilden konnte, sondern die Waffen detailliert zurückleitete. Was allein auch deshalb von Vorteil sein würde, damit die anderen vom Team nicht aufpassen mussten aus Versehen ebenfalls von Wind erfasst zu werden.

So ganz wollte das heute aber irgendwie nicht funktionieren. Nachdem einige Pfeile an Stellen landeten, die nicht unbedingt zum Trainingsbereich gehörten und er dieses Mal kaum ausweichen musste, es dafür aber ein paar Meter neben ihm verdächtig zischte, legte Oliver den Bogen weg, Zaris Blick suchend. „What’s on your mind?“ Kreisten ihre Gedanken noch um die Eröffnung gestern? Er verkniff sich den Kommentar, dass sie Training wie den Ernstfall sehen sollte und man da nun mal nicht abgelenkt sein durfte, völlig egal, was einen beschäftigte. Und dass sie ihnen allen nun mal viel im Kopf herumspukte, war alles andere als verwunderlich. Aber er hatte eben auch gelernt zwischendurch mal einen Gang zurück zu schalten und gerade in solchen Situationen konnte er Arrow dann sogar hinten anstellen und sich mehr darauf konzentrieren, dass diese Personen ihm auch auf der reinen Beziehungsebene wichtig waren. „You seem a bit off today.“ Dabei versuchte er weniger fordernd zu klingen, als schlicht freundschaftlich nachhakend, was los war. Gerade da sie fürs geplante Training sowieso noch eine Weile alleine sein würden, hatten sie eigentlich in Ruhe Zeit um darüber zu sprechen, was sie bedrückte.
Nebenbei zog Oliver den Pfeil wieder aus dem Bildschirm, dabei leicht das Gesicht verziehend. Das Geräusch hatte nicht gut geklungen. Da musste wohl ein neuer Screen her… Aber das tat der technikaffinen Zari vermutlich mehr weh als ihm...
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#2
Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätten sie die erste Pause nach den ersten 100 Metern gemacht. Okay, eventuell 200 Metern. Aber das war natürlich nicht der Sinn eines Trainings. Also war die ‘kurze Joggingrunde am Morgen’ eine wahre Tortur für Zari geworden. Nicht nur geradeaus joggen, sondern auch noch irgendwelche Treppen hoch und runter und über irgendwelche Dinge drüber springen. Sie war sowas von tot am Ende und wunderte sich, dass sie überhaupt noch dazu in der Lage war, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Das Ganze hatte eigentlich nur einen einzigen Vorteil - sie war am Ende so sehr damit beschäftigt nicht umzufallen, dass sie ihre Sorgen für den Moment so gut wie komplett vergessen hatte. Wobei sie immer noch bohrend in ihrem Hinterkopf waren. Es ging um ihre Familie und das war eben nichts, was sie einfach komplett ignorieren konnte. Das mulmige Gefühl war einfach immer da.

Sie hätte auch gerne behauptet, dass sie die folgenden Übungen nur deswegen so furchtbar durchführte, weil sie einfach nicht mehr konnte. Was sicher auch mit ein Grund war, aber eben nicht der, der ihre Gedanken wirklich beschäftigte. Sie selbst merkte zwar, dass ihre Performance schlechter als sonst war, aber wirklich bewusst wurde es ihr erst, als ein Bildschirm darunter leiden musste. Die Dunkelhaarige verzog das Gesicht. ”Shit.” Es kam nicht mal irgendein anderer Kommentar über ihre Lippen, wie es wohl sonst der Fall wäre.
Als Ollie dann nachfragte, atmete sie einmal tief durch. Wäre wohl nicht von Erfolg gekrönt, wenn sie jetzt irgendeine Ausrede auftischen würde. Stattdessen trottete sie als zu den Tischen und ließ sich auf einen der Stühle plumpsen. ”It’s my family”, begann sie. War es überhaupt ihre Familie? Oder die einer anderen Zari? Nicht mal das wusste sie so ganz genau.

”I keep an eye on them, you know? Just in case. I don’t want to interfere or something, but…” Ja, das große Aber. Wahrscheinlich hätte sie nicht mal nachsehen sollen. ”I think the Sentinel Services have an eye on them, too. And I… I just don’t want the same thing that happened to me happens to them.” Sie war sich sicher, dass er das verstehen würde. An sich wäre sie auch schon direkt los und hätte sichergestellt, dass das eben nicht passierte. Dass der SS die Familie Tomaz in Ruhe ließ. Aber würde sie dann ihre eigene Vergangenheit ändern? Sie wusste ja nicht mal, ob das in diesem Universum so passieren musste, ganz egal, wie die Zukunft hier am Ende aussehen würde. ”But what if I go there and just crash my own past?” Fragend sah sie zu Ollie, auch wenn sie keine wirkliche Antwort erwartete. Wenn sie das nicht wusste, woher sollte er das dann wissen. Sie war diejenige, die Erfahrungen mit Zeitreisen hatte, nicht er. ”I just don’t know what to do.”
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#3
Normalerweise hätte Oliver es ja als (Lern)Erfolg verbucht, dass Zari das Training nicht mit Kommentaren unterbrach, aber wenn die doch plötzlich fehlten, führte das dazu, dass er sich nur noch bestätigter in der Annahme fühlte, dass irgendetwas nicht stimmte.
Bei ihren ersten Worten schob er jedoch ein wenig verwirrt die Brauen zusammen. Was meinte sie damit? Ihre Familie? Heimweh? Aber hatte sie ihre Leute nicht auch in ihrem Universum bereits verloren? Meinte sie also ihr altes Team?
Als sie fortfuhr, begann er jedoch langsam zu verstehen. Sie schien die Familie Tomaz von ‚hier‘ zu meinen? Oliver presste die Lippen leicht zusammen. Er war sich nicht sicher, ob es ihr wirklich gut tat, die auch nur aus der Ferne zu beobachten… Dann wiederum dürfte gerade er da nicht mit schlauen Sprüchen kommen. Immerhin war er einmal zurück in Star City gewesen, obwohl man ihn weiterhin für tot gehalten hatte und er hatte nicht widerstehen können seine Schwester, seine Mom und Laurel zumindest mal aus der Ferne zu sehen… Und gerade diese Absicherung, dass man aus der Distanz aufpassen wollte, kam ihm nun mal sehr bekannt vor…

Der Queen stützte sich mit den Händen hinter sich an einem der Schreibtische ab. Als Zari die Sentinel Services erwähnte, verzog er leicht das Gesicht. Das war ganz und gar nicht gut… In welche Kategorie fiel jemand mit einem Totem? Per se kein Mutant, Meta oder Alien, also… eher etwas in Richtung Vigilante? Oder eben schlicht und ergreifend unter den Paragraph, dass man keine übernatürlichen Waffen Gegenstände besitzen durfte. Vermutlich würde da auch eine Anmeldung und Kennzeichnung als Familienerbstück nichts bringen. Die SS würden das Totem trotzdem sicherstellen und wenn A.R.G.U.S. davon erfuhr, wollten die das sicher definitiv in die Finger kriegen…
Zari schien sich unsicher zu sein und er… war alles andere als ein Experte, was Zeitlinien betraf. Dann wiederum war er aber vielleicht einer, wenn es darum ging die eigene Familie – ob nun die echte, Illusion oder anderes Universum - nicht im Stich lassen zu wollen.
„Well, first of all, you wouldn’t crash little Zaris past but her future. And if you ask yourself, would it be a bad future if your family would have stayed unharmed?“ Rhetorische Frage… Weshalb sie auch von einem sachten Lächeln begleitet wurde.
„I don’t believe you can compare your timeline to this one… one to one.“ Oliver trommelte leicht mit den Fingern auf die Tischkante. Das bedeutete natürlich trotzdem nicht, dass Zaris Eingreifen nicht eben die Zeitlinie dieses Universums verändern würde… Aber es fiel ihm schwer seine Handlungen im Jetzt danach auszurichten, was für irgendeine andere Zeit bereits passiert war. Weil dann egal was er tat, es alles irgendwie sinnlos machen würde, oder?

Also ging er an die Sache nochmal anders ran. „This is my time and I can’t really screw it up by acting the way I am, right?“ Er suchte ein wenig fragend Zaris Blick. „So when I see an innocent family in danger, I protect them.“ Ein kleines, aufforderndes Lächeln legte sich auf seine Lippen. „Feel free to help me. Like you use to. Starting with information about the case.“ Womit er sich so drehte, dass er den Blick auf einen der nicht kaputten Bildschirme richten konnte. Wenn sie nämlich damit anfingen, dass Zaris Hilfe im Team sowieso eigentlich immer ‚von außen‘ kam, dann änderten sie die Zeitlinie schon seit Wochen. Sich da nun zurückzuhalten, weil es um ihre Familie ging, war… eigentlich äußerst unfair und kontrovers. Weshalb er auch nochmal nachschob: „You know, there is no world, there is no universe, no past, present, or future where I wouldn’t try to protect my family.“ Wenn sie sich also fragte, ob sie egoistisch dachte, dann… würde zumindest er ihr das in dieser Hinsicht nie vorwerfen. Und er wusste, wie zerstörend es für Zari sein würde, wenn sie hier (erneut tatenlos) zusehen müsste, wie ihre Familie dem Untergang geweiht wurde.
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Alias: Isis Spezies: Mensch Alter: 32 Jahre Größe: 1.68m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#4
Zari war sich nicht einmal 100%ig sicher, ob der Sentinel Service wirklich ein Auge auf die Familie Tomaz geworfen hatte. In das System von A.R.G.U.S. zu gelangen war einfach gewesen, das hatte sie in ihrer Zeit - und ihrem Universum - ja bereits geschafft. Hier hatte sich nicht sonderlich viel geändert, war in gewisser Weise sogar einfacher gewesen, da die Systeme noch anders konfiguriert gewesen waren als in 2046. Der SS war da schon eine andere Nummer. Sie hatte versucht zumindest an die Akten zu kommen oder an Berichte oder Ähnliches. Aber hätte sie weiter gebohrt, wäre aufgefallen, dass jemand versuchte das System zu hacken und sie wollte den SS sicher nicht auf diesen Bunker aufmerksam machen. Oder Star City im Allgemeinen. Je nachdem wie genau sie die Quelle dann zuordnen könnten.

Langsam nickte sie. Da hatte er schon recht, auch wenn sich ihr eine andere Frage aufdrängte. Was würde aus ihr werden? Würde sie immer noch sie selbst bleiben? Eventuell wäre das hier ein guter Moment, um Ollie zu sagen, dass sie hin und wieder die Erinnerungen aus diesem Universum hatte. Nicht die ganze Zeit, eigentlich nur wenn sie irgendetwas oder irgendwen traf, der das triggerte. Wie Logan oder Jack. Sie war immer noch sie selbst, sie hatte immer noch die Erinnerungen von ihrem eigenen Leben. Nur, dass die anderen sich eben hin und wieder einmischten.
”It is hard not to compare. But then again I know that this Zari was already in contact with A.R.G.U.S. When I was that age I didn’t even know they existed.” Also war schon was anders. Und auch etwas, was sie Ollie - und auch den anderen beiden - noch nicht erzählt hatte. Weil es auch eine dieser komischen Erinnerungen war, die nicht wirklich ihr gehörten.

Ihr Blick hellte sich aber doch etwas auf, als er seine Hilfe anbot und sie schenkte ihm ein dankbares Lächeln, während sie sich in dem Stuhl etwas mehr aufrichtete. Seine letzten Worte machten deutlich, dass er verstand, wie es wohl in ihr aussah. Das Problem war nur, dass man leider nicht immer so denken konnte. Sie war mit dem Gedanken, ihre Familie zu retten, den Legends beigetreten. Eine ihrer ersten Ideen war, einfach ein paar Monate in die Vergangenheit zu reisen und ihren Bruder zu warnen. Was Sara natürlich nicht gemacht hatte. Mittlerweile verstand Zari das. Genauso wie sie verstand, warum ihre Sara zwar immer versucht gewesen war zurückzureisen, um ihre Schwester zu retten, es aber am Ende doch nie getan hatte. Aber noch war nichts passiert. Noch würden sie nicht zurückreisen und einfach etwas ändern. Ollie hatte recht. Es war seine Zeit. Und nur in gewisser Weise ihre Vergangenheit. Eventuell redete sie sich das jetzt nur schön, aber… selbst wenn. Sie würde nicht noch einmal zulassen, dass ihre Familie starb.

”Little me is living in Washington. I usually only check some of the CCTV cameras in the area. A few days ago I noticed that there was a car or a man following them. Well, mostly they are following my dad. I guess because he has the totem.” Während sie sprach drehte sie ihren Stuhl zum PC und zeigte die entsprechenden Videos Ollie. Es war immer das gleiche Auto und auch der gleiche Mann. Unauffällig und kaum zu bemerken - aber wenn man paranoid genug war oder wusste, worauf man achten musste, dann merkte man es eben doch. ”I tried to figure out who he is but the only thing I found was an article from two years ago. There was a fire in Washington and the rumor was that a mutant was involved. The Sentinels Services were mentioned in the article and this man was in the background of the photo.” Nicht genug, um wirklich sicher zu sein, dass es der SS war, aber genug, um davon auszugehen. ”I tried to get in their system but… unfortunately it is not that easy.” Und das war dann der Punkt, an dem sie aktuell war. Sie wusste nicht mal wirklich, was sie tun sollte, wäre sie vor Ort. ”If I would go there and confront this man it would only make things worse but I cannot do nothing.” Würde nicht so ziemlich alles was sie tun würden noch mehr Aufmerksamkeit auf ihre Familie ziehen?
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#5
Moment…, war diese Universums-Zari nicht noch ein Kind? Und sie hatte bereits mit A.R.G.U.S. zu tun gehabt? „So A.R.G.U.S. knows about your family?“ Man lief dieser Organisation normalerweise nicht zufällig über den Weg… Dementsprechend ging er davon aus, dass Zari eher allgemein herausgefunden hatte, dass die Familie Tomaz sich auf dem Radar befanden. Ob nun A.R.G.U.S. oder Sentinel Services machte letztendlich nicht den allergrößten Unterschied, weil die Einheiten oft genug zusammenarbeiteten und nur die Spezialgebiete anders lagen.

Letztendlich ging es hier aber nicht (nur) um Missstände an sich, auch wenn Oliver ein wenig so tat, als würden persönliche Belange gar keine sooo große Rolle in seinem Tun spielen, sondern eben vor allem um Zaris Familie. Wenn auch aus einem anderen Universum.
Der Vigilante hörte zunächst schlicht ruhig zu. Wenn sie tatsächlich bereits beschattet wurden, sah das nicht so schrecklich gut aus…
Dennoch schüttelte er bestätigend den Kopf. „Yeah, that‘s not the right approach.“ Wenn sie den Beschatter konfrontierten, stießen sie die Agenten erst recht darauf, dass etwas nicht stimmte.

„So they‘ve put a tail on them, but they didn’t confront them yet. That means they’re still looking for proof.“ Das war so gesehen schon mal gar nicht so schlecht. Die SS waren nicht unbedingt dafür bekannt lange zu zögern, wenn sie einen begründeten Verdacht hatten. Womöglich waren die Tomaz bisher also nicht auffällig geworden und die SS hatten nur von irgendwoher einen Tipp bekommen…
Oliver nahm den Blick wieder von den Kameraaufnahmen und richtete ihn auf Zari. „I guess we have two options.“ Die Dritte wäre erst mal gar nichts zu tun, aber… die schien sowieso ausgeschlossen zu sein. „First, wie contact your family. Not as a second Zari but… as vigilantes. Maybe they can tell us more about the situation. If they know they are investigated or if they already have a plan.“ Er tendierte zwar dazu mal für andere zu entscheiden, aber über die Zukunft einer ganzen Familie, ohne selbst genug Infos zu haben, war dann doch sogar für ihn zu viel. „The second idea would be… We visit one of the headquarters of the Sentinel Services. I know people there, so I can take us in. It should one again be easier for you to get into their system from the inside... and maybe manipulate what they got. Not only about your family, but concerning Maia, too.“ Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen…

Oliver zögerte kurz. „But I think we should start with Washington. Because if we need to put the family on the emigration program,“ – über dass sie mit EREI vorhatten Überwesen nach Schweden zu schmuggeln, wo die Menschheit schon deutlich weiter mit Integration war – „they wouldn’t only need new identities but you’ll have to eliminate everything the SS got about them, even facial recognition…“ Damit sie auf keinen Fall mehr aufgespürt werden konnten... Die Tomaz außer Landes zu bringen, wäre aber schon ein ziemlich großer Eingriff in ihr Leben, weshalb Oliver lieber zuerst persönlich mit ihnen reden wollte. Andererseits könnte es für Zari deutlich schwieriger werden sich direkt mit ihnen konfrontiert zu sehen, ohne viel über die Hintergründe sagen zu können. Oliver kannte das ein wenig, weil er als Arrow durchaus schon Kontakt mit Familienmitgliedern gehabt hatte. Aber es war doch immer eine ziemliche Belastung… Weshalb sein Blick weiterhin fragend-prüfend auf Zari gerichtet blieb.
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Alias: Isis Spezies: Mensch Alter: 32 Jahre Größe: 1.68m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#6
Zari nickte leicht. ”Yes. I…” Oder doch besser übergehen? Nein, sie sollte es erzählen, vor allem weil sie gar nicht wusste, ob es später noch Auswirkungen auf sie haben würde. ”I remembered it. Kind of. I met someone the kid from this universe met and I just.. remembered. Memories that aren’t mine.” Etwas löchrig, zugegeben. Dann wiederum waren es die Erinnerungen eines kleinen Kindes, dass die nicht 100 %ig waren, war ja nur logisch. ”It’s the same with Jack. I remembered him but I actually never met him before. I guess the Zari of this universe did.” Oder würde ihn treffen werden. Man durfte echt nicht zu sehr über Zeitreisen nachdenken, das machte alles nicht gerade einfacher. Genauso wie sie die Situation nicht einfacher machte. Sie wollte sich jetzt eigentlich auf ihre Familie konzentrieren und nicht auf dieses Erinnerungsproblem.

Weswegen sie dann auch direkt wieder das Thema dorthin wechselte und Ollie erklärte, was sie bisher wusste. Was nicht sonderlich viel war, aber eben genug - oder sogar zu viel - um die Sorgen anzuheizen. Die Dunkelhaarige stimmte mit einem Nicken zu. Noch schien die SS nichts gegen ihre Familie in der Hand zu haben. Vermutlich warteten sie nur auf den passenden Moment. Nach der Sacht mit A.R.G.U.S. war ihr Vater aber sicher vorsichtiger geworden. Hoffte sie zumindest.
Vielleicht wäre es sogar besser, wenn sie zuerst einmal bei den SS vorbei schauten, aber Zari merkte die Erleichterung, als Ollie meinte, sie sollten doch zuerst zu ihrer Familie. Warum auch immer, das würde sie mehr beruhigen, auch wenn sie nicht genau wusste, was sie tun könnten. Klar, mit ihnen reden, herausfinden was ihr Eltern schon wussten. Ob sie überhaupt wussten, dass sie beobachtet wurden. ”I really hope we don’t have to put them on the emigration program.” Weil das dann eventuell doch zu viel Eingriff wäre? Oder wäre es vielleicht sogar die beste Möglichkeit? Sie würde gerade unglaublich gerne Sara um Rat fragen, aber das war nicht möglich.

Zari stand auf und trat zu ihrem Vigilante-Outift, dann berührte sie leicht ihr Totem, ließ es aber nicht aufleuchten. ”I should leave it here. When they see it they will recognize it immediately.” Dennoch nahm sie es nur etwas zögerlich ab. Auch wenn sie wusste, dass es nur eine kurze Zeit sein würde, fiel es ihr schwer, das Totem hier zu lassen. Hoffentlich würden sie dann nicht Probleme geraten, bei denen sie es gebrauchen könnte. Mit einem etwas schiefen Schmunzeln wandte sie sich dann zu Ollie. ”I am glad that I don’t have to depend only on the totem.” Kurz gesagt, sie war froh nicht alleine zu sein - und auch dank ihm weiter im Training zu sein. Ihr Kampftraining war zuvor ja doch ein klein wenig eingeschlafen.
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Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#7
Zari schien gegen seine bevorzugte Vorgehensweise nichts einzuwenden zu haben. Auch wenn sie, wie er, hoffte, dass sie nicht die drastischsten Maßnahmen würden ergreifen müssen, um die Tomaz-Familie in Sicherheit zu bringen.
Auch der Queen wechselte dann in den Arrow Suit. Erst wollte er mit einem kurzen Blick zu ihr betonen, dass das Totem für Notfälle in der Tasche dabei zu haben vielleicht doch besser wäre…, dann wiederum wollten sie ja erstmal nur die Lage checken und sollte es da auch nur zufällig ‚gesehen‘ werden, könnte es sie echt in Erklärungsnot bringen. Gerade bei einem so schwer einschätzbaren Thema wie Zeitreisen und Paralleluniversen setzte er doch auch lieber auf Nummer sicher. Also nickte er anstatt zu protestieren. Sie würden das auch so hinkriegen.

Der Vigilante erwiderte ihr Lächeln leicht. „Someone smart once told me that when it comes to a team… and having someone's back, it’s mutual.“ Das waren Zaris Worte gewesen, als er das Thema ‚potentielles Team‘ das erste Mal auf den Tisch gebracht hatte. Dass es auf Gegenseitigkeit beruhte füreinander da zu sein. Zari riskierte tagtäglich ihr Leben in ‚seinem‘ Krieg. Da war es das Geringste, was er tun konnte, ihr auch bei ihrer Familie zu helfen – und sie auch so darauf vorbereiten noch besser in Kämpfen bestehen zu können.
„But in case you meant Gideon“ – ja, er konnte auch ein bisschen scherzen, wenn der Zeitpunkt okay war und er sich mit der Gesellschaft wohl fühlte – „… I think, we should keep it“ – irgendwie fiel es ihm schwer die KI ‚sie‘ zu nennen – „out of this. We might not like its opinion.“ Die Meinung der KI könnte nämlich fundierter sein und… ihren Einmischungsplänen widersprechen. Und das sagte er nicht nur, um die Kommentare von Gideon nicht hören zu müssen.

Auf dem Weg zum Jumpship, mit dem sie nun mal auch ohne Zeitreisen am schnellsten von A nach B kamen, wenn sie sich nicht innerhalb von Star City fortbewegten, informierte er noch kurz Maia und Mon-El, blieb dann gedanklich aber noch an etwas anderem hängen, das Zari eher beiläufig erwähnt hatte, aber nicht unbedingt unwichtig war. „About those memories…“ Eigentlich eine ziemlich verrückte Sache... Seit der Voodoo Clan ihn in New Orleans jedoch ein gefühltes ‚anderes Leben‘ hatte durchmachen lassen und er dementsprechend zeitweise zwei Zeitlinien durcheinander gebracht hatte und sich jetzt an beide erinnerte, kam es ihm nicht ganz so abwegig oder schlecht nachvollziehbar vor wie es noch vor ein paar Tagen der Fall gewesen wäre.

„Do you know anything about problems existing two times at the same time?“ Oder zweimal im selben Universum? Aber damit dürfte sie eigentlich keine Erfahrungen haben… „But you’re not losing your own memories, do you?“ Würde sie das überhaupt bemerken? Denn wenn man etwas vergaß, wusste man ja auch nicht mehr, dass man es vergessen hatte… „And it’s not only the memories of a child but of a woman your age?“ Also quasi Erinnerungen von Zukunfts-Zari dieses Universums? Puh, das war wirklich nicht sein Spezialgebiet. Aber er war trotzdem froh, dass sie ihm davon erzählt hatte.
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#8
Die Dunkelhaarige legte das Totem in die Vitrine und schlüpfte dann in ihren Anzug. Sie war immer noch nicht begeistert davon, sowas anziehen zu müssen, aber sie verstand zumindest, warum es wichtig war. Außerdem war dieser Anzug auch recht bequem, Cisco hatte da wirklich gute Arbeit geleistet.
Ihr Lächeln vertiefte sich etwas. "That smart person was right", erwiderte sie und das Lächeln wurde zu einem Schmunzeln. "She is thankfull for it, nevertheless." Zari hatte nach dem Tod ihres Bruders geglaubt, es wäre besser alleine zu arbeiten. Auf die Art brachte man niemand anderen in Gefahr. Mittlerweile hatte sie gelernt, dass es eben doch besser war, ein Team zu haben. Auch wenn es nur ein paar Leute waren, die für einen da waren. An Gideon hatte sie dabei gar nicht gedacht, auch wenn sie wohl automatisch angenommen hatte, dass sie das Programm gleich im Jump Ship starten würden. "You might be right." Gideon würde es wahrscheinlich nicht gerade wohlheißen, wenn sie Zaris jüngeres Ich besuchten. Auch wenn es relativ einfach war, die KI bei so etwas zu ignorieren. "She might also just have no opinion. She is programmed to be a time ship not a universe ship." Vermutlich hatte er trotzdem recht. Weswegen sie das Jump Ship also komplett manuell flog und sich nicht auf Gideon als Co-Piloten verließ. "We should take the bike with us." Ein Motorrad im Jump Ship würde zwar eng werden, aber nicht unmöglich. Dann wären sie in Washington auch schneller unterwegs.

Kurz sah sie zu Ollie, als er die Erinnerungen erwähnte, konzentrierte sich dann aber wieder auf die Konsole im Jump Ship. Dass sie früher oder später mit irgendwem darüber reden musste war ihr klar. Sie hatte es noch nicht getan, weil es ihr selbst Angst machte und sie wusste, dass niemand anderes - sie ja auch nicht - Erfahrung mit solchen Universumssprüngen hatte. Die Chance, dass also jemand wusste, was zu tun war oder wie es sich entwickeln würde, war relativ gering. Da die erste Frage aber nicht auf verschiedenen Universen abzielte, konnte sie die zumindest beantworten. "It is possible to exist two times at the same time but then you should meet your other self as little as possible." Das an sich war eigentlich kein Problem. Es wurde halt erst dann zum Problem, wenn die zukünftige Version der anderen Version einen anderen Lebensweg einschlagen ließ. Tat sie das gerade? Nein. Sie wollte nur wissen, ob noch alles in Ordnung war.

Tja, gute Frage. "I don't think, I'm losing my own memories. I know the difference between those memories and my own." Ansonsten hätte sie wohl gar nicht gemerkt, dass sie auf einmal andere Erinnerungen hatte. Zumindest hielt sie sich daran fest, die Angst, dass sie doch ihre Erinnerungen verlieren würde, war trotzdem da. "Gideon doesn't know about Jack, which means the mission I... I mean the other Zari met him on does not exist for her." War vielleicht der Vorteil, dass Daten einfach Daten blieben. In diesem Fall bekam die KI nicht auch die 'Erinnerungen', die Zari bekam. "I tried to check if there is another Team out there with me in it but I did not find anything yet." Eigentlich musste es eins geben, sonst hätte sie Jack nicht erkannt. Aber gab es Zari dann zweimal in diesem Universum? "Thinking about all that makes it seem even more complicated than time travelling", seufzte sie und war doch etwas erleichtert als sie Washington erreichten.

"The park still looks the same", stellte sie fest, sobald sie gelandet waren und sie das Jump Ship verließ. "It is only two blocks away but this is the nearest I can park the Jump Ship."
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Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#9
Ob es so etwas wie universe ships überhaupt gab? „I doubt something exists that Gideon doesn’t have an opinion about…“, konnte er es sich dennoch nicht so ganz verkneifen. Selbst wenn die KI nichts dazu wusste, erklärte sie doch meist zumindest irgendwelche Parallelen oder warf Theorien in den Raum…
„When will all of this time travelling stuff… begin?“ In seiner Gegenwart war so etwas noch nicht erfunden worden oder… wusste er einfach nichts davon?

Das Motorrad in einem Flugobjekt zu verladen kam auch nicht alle Tage vor. Normalerweise war Arrow dann ohne Transportmittel in anderen Städten unterwegs oder ‚lieh‘ sich vor Ort etwas aus. Aber so war das natürlich praktischer.
Ob Zari das Thema mit den Doppelerinnerungen nochmal hatte intensivieren wollen oder lieber nicht, konnte er nicht ganz so klar deuten. Aber sowas hielt den Queen ja sowieso eher selten von Nachfragen ab.
Immerhin konnte Zari recht gut trennen, was zu ihr gehörte und was… zu einer anderen Version von ihr. „Do you know something about her? If she met Jack, she’s probably a time traveler, too, but… do you think she is like you?“ Konnte sie das an Erinnerungen überhaupt festmachen? Naja, wenn die andere Zari wie sie reagierte oder eben ganz anders? Und was bedeutete das auf das Gesamtbild? Dass manche Dinge in jedem Universum, jeder Zeitlinie, unwiderruflich passierten? Dass man womöglich nur glaubte sich ändern zu können, aber eigentlich war auch das irgendwie bereits vorbestimmt? Irgendwie eine eher unangenehme Vorstellung.

Oliver suchte nochmal nachdenklich Zaris Blick. „If another time travelling team exists, maybe they’ll be the ones who'll find you…“ Und nicht umgekehrt. Weil denen doch solche Geschehnisse auffallen sollen, oder? Und ob die andere Zari auch etwas merkte? Wäre dort eine Zukunfts-Sara dabei? Oliver konnte sich seine als Captain einer Zeitreisecrew noch so gar nicht vorstellen…
Tausend Fragen und hier war er leider wirklich niemand, der die Antworten darauf wissen würde…
„Keep me up to date if you notice other changes, okay?“ Nicht, dass er unbedingt etwas (dagegen) tun könnte, aber… er wusste eben einfach gerne Bescheid. „Or if you need help.“ Konkrete Hilfe. Mehr als Philosophieren konnte er im Moment nicht und das war nicht unbedingt eine seiner Stärken. Irgendwelche physikalisch-zeitlinienmäßigen Berechnungen auch nicht… „Maybe you should talk to Cisco und Barry.“ Die hatten akademisch einfach mehr Know-How als er, auch wenn Oliver das so nicht unbedingt zugeben würde.

Erstmal mussten sie sich dann aber sowieso um das Gegenwartsproblem kümmern. Das war doch schon wieder viel mehr sein Metier. „Alright. With the daylight we’ll have to be even more cautious.“ Zwar wurden sie in Washington nicht offiziell gesucht, aber Arrow war doch über Star Citys Grenzen hinaus bekannt und die Suits sprachen allgemein für sich.
„Can you check on their home? Make sure the agent isn‘t anywhere near?“ Z.B. in einem Auto vorm Wohnkomplex… „And how do you think your… I mean, the Tomaz family will react when they see us?“ Die Bandbreite ging da von Schock über Wegrennen über Angreifen über Polizei rufen, etc. Eine gewisse Grundeinschätzung, damit er wusste, auf was er vorbereitet sein musste, wäre da definitiv nicht schlecht.
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Alias: Isis Spezies: Mensch Alter: 32 Jahre Größe: 1.68m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#10
Da konnte sie nicht widersprechen. Gideon hatte eigentlich zu allem etwas zu sagen, was Zari mit einem schiefen Lächeln auch bestätigte.
”Way in the future from my time”, antwortete sie. Mittlerweile hatte sie zwar ungefähr raus, wie Gideon, die Waverider und das Jump Ship funktionierten, aber eben nur ungefähr. Da war immer noch so viel Technologie, die sie nicht ganz verstand. Was Zari natürlich nicht aufgehalten hatte, etwas daran rumzubasteln.

Ollie versuchte sicher nur zu helfen, aber die Nachfragen machten es nicht gerade einfacher. Sie wusste ja selbst nicht genau, wie die Antworten waren. Weswegen die erste Antwort auch ein eventuell etwas verloren wirkendes Schulterzucken war. ”Not really. I know that I only get those memories when I meet someone the other Zari knows. Or when I hear such a name.” Sie wusste dann, was passiert war, aber es fühlte sich nicht so an, als wären es wirklich ihre Erinnerungen - und gleichzeitig doch. ”With Jack for example I knew that I kind of… knew him when you mentioned his name. But the memories only came when I saw him. It is not as if I get flashed with all those memories, I just have them. In those moments it feels freakingly normal to have those memories.” Es war wirklich schwierig zu erklären.

Ihr Blick wurde etwas nachdenklicher - falls das überhaupt möglich war. ”There is one or… will be one. The other Zari has met Jack. But I am not sure if they will detect it if someone from another universe strands here.” Von einer anderen Zeit sicher, aber von einem anderen Universum? Das war auch gar nicht das, was ihr am meisten Sorgen machte, sondern eben diese Erinnerungssache. Warum sollte sie die Erinnerungen einer anderen Person bekommen? ”When the other Zari gets my memories… I guess then they would be looking into this.” Wer auch immer in dem hiesigen Legends-Team war, jedes Mal wenn die andere Zari einen von denen sehen würde, würde sie doch auch ihre Erinnerungen haben. Definitiv mind-blowing.
”Yeah, sure”, nickte sie. Zu allem. Ollie Bescheid geben und eventuell auch Cisco und Barry kontaktieren. Vielleicht würde das ja wirklich was bringen.

True. Bei Tageslicht würden auch die Masken nicht allzu viel bringen. Wobei sie zumindest den Vorteil hatten, nicht in Star City zu sein. Zari zog ihr Smartphone hervor und loggte sich in die Kameras ein, welche die Straße vor dem Haus der Familie Tomaz einsehen konnten. Es waren nicht viele, da keine Läden oder so in der Nähe waren. Nur ein paar der Anwohner hatten Kameras vor der Haustür oder Garage. Die ein wenig zu bewegen war kein Problem und sie zeigten genug, um zumindest irgendwelche Beobachter entdecken zu können. ”The street in front of the house is clear.” Die andere Frage war dann nicht ganz so einfach zu beantworten. ”To be honest, I’m not sure. But as this family had already contact with A.R.G.U.S I guess they are more open to vigilantes than to officials.” Der Kontakt war nämlich nicht sonderlich schön gewesen und ein Teil von ihr wollte es ungeschehen machen. Diese Zari hatte schon als Kind ein härteres Leben gehabt als sie.
Zari steckte das Handy wieder weg. ”Shall we?”
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Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#11
„At least this means the mankind doesn’t destroy the earth too soon…“, murmelte Oliver. Wenn Zeitreisen sogar für Zari, die ja gewissermaßen aus der Zukunft stammte, noch weit in der Zukunft lagen… Es war aber auch auf anderer Ebene beruhigend. Dass er sich in seinem Leben zumindest hoffentlich nicht mehr mit noch weitaus höherer Technologie auf der Gegenseite würde auseinandersetzen müssen… Man hielt ja jetzt schon teilweise den Bogen für archaisch. Das würde sicher nicht besser werden, wenn Maschinen den Menschen im Kampf immer mehr ersetzten…

Der Vigilante löcherte Zari auf dem Flug noch mit einer Reihe weiterer Fragen, die jedoch alle nicht wirklich zu befriedigenden Antworten führten. „So it seems like you need some kind of triggers…“, fasste er es zusammen. Die dazu führten, dass sie plötzlich mehr Erinnerungen hatte. Aber zum Glück scheinbar keine ‚Überflutung‘ wie plötzliche Flashbacks. Das wäre nämlich auf der ein oder anderen Mission schnell ungünstig…
Fürs Erste legten sie das Thema nach der Ankunft dann aber erstmal beiseite. Aktuell konnten sie daran sowieso nichts ändern oder beeinflussen, weshalb es besser war, sie konzentrierten sich auf das, was vor ihnen lag.

Zari checkte kurz die Straße vorm Haus. Immerhin wollten sie nicht erst recht Aufmerksamkeit erregen, wenn die Tomaz Familie das genaue Gegenteil versuchte…
Es zuckte ein klein wenig um Olivers Mundwinkel. „That‘s something new.“ Dass Leute besser auf Vigilantes als auf Behörden reagierten. Gut, es gab sicher noch mehr Leute, die so dachten, aber tendenziell hatten doch eher die Probleme mit staatlichen Organisationen, die Dreck am Stecken hatten und die standen wiederum auch auf der Liste der Vigilantes… Ausnahmen bestätigten jedoch die Regel und das waren oft gerade eben… Überwesen. Wobei es bei dieser Familie ja eigentlich nur um einen übernatürlichen Gegenstand ging…

Oliver reichte Zari einen Helm. Klar waren die Anzüge auch so noch auffällig, aber mit genug Geschwindigkeit auf dem Bike würde man sie glatt für lederne Motorradkluft halten können. Den Bogen und Köcher verstaute er auch so, dass man es nicht sofort sah. Es fühlte sich noch etwas ungewohnt an jemanden auf dem Arrow Bike mitzunehmen. Da war bisher fast nur Maia mitgefahren. Und Jack einmal. Dann doch lieber Zari.
Allzu weit mussten sie aber tatsächlich nicht. Arrow ging nochmal auf Nummer sicher, dass sie in der näheren Umgebung nicht beobachtet wurden, während Zari sich vergewissern konnte, dass sie auch auf keine der wenigen Kameras zu entdecken waren.
Erst dann näherten sie sich der Wohnung. Da sie sich leise verhielten, konnte man bereits durch die verschlossene Tür – es fühlte sich ziemlich seltsam an im Suit mal nicht ‚einbrechen‘ zu wollen – Stimmengewirr vernehmen. Teils Englisch, teils Arabisch. Eine Frau rief, dass Zari mit Berahd in ihr Zimmer gehen und sie still sein sollten. Eins der Kinder quengelte, was los sei…
„Pretty alert...“, stellte Oliver vielsagend, leise fest. Die Familie musste von ihrem ‚Besuch‘ bereits Wind bekommen haben und… war scheinbar allgemein bereits (vor irgendwem) auf der Hut.

Der Vigilante achtete darauf, dass er leicht vor Zari stand, als sie die Tür erreichten. Immerhin fehlte ihr das Totem und… wer wusste schon wie ein anderer Totemträger - und Familienvater - auf Bewaffnete vor der Tür reagierte…
Da öffnete sich diese auch schon. Wenn auch nur einen Spalt breit. „Who are you?“, ertönte eine fordernde, aber nicht unfreundliche Männerstimme. Zaris Vater?
Oliver ignorierte die Nachfrage, antwortete stattdessen unverblümt direkt: „We need to talk…“ Und um gar nicht erst eine Diskussion anzufangen: „We know about the totem.“ Die Augen des Mannes weiteten sich. Arrow hob leicht die Hände, den Bogen dabei nicht gespannt. „Can we come in? We’re not from an agency and we don’t wanna take anything away from you.“ Nicht, dass man fremden Maskierten sowas sofort glaubte. Aber er hoffte, mit dem Totem genug getriggert zu haben, dass die Tomaz das nicht im Hausflur klären wollten…
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Alias: Isis Spezies: Mensch Alter: 32 Jahre Größe: 1.68m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#12
Zari nickte bestätigend. Diese Erinnerungen kamen wirklich nur durch irgendwelche Trigger. Aber dann blieben sie auch und sie konnte wie auf ihre eigenen Erinnerungen darauf zurückgreifen. Nur, dass sie den Unterschied irgendwie... spürte. Sie wusste, welche ihre eigenen Erinnerungen waren und welche aus diesem Universum waren. Fast, als wären die Informationen auf zwei verschiedenen Festplatten im gleichen Computergehäuse gespeichert. Tatsächlich beruhigte der Gedanke sie ein wenig, weil es das gerade zumindest etwas verständlicher machte. Zumindest für sie.

Ein etwas schiefes Schmunzeln erschien auf ihren Lippen. "If they are anyting like my parents they have an open mind for nearly anything." Auch Vigilantes. Sie waren ja selbst mehr oder weniger welche oder... würden welche sein. Sie war sich auch relativ sicher, dass die Familie Tomaz bereits wusste, dass sie beobachtet wurde. Ob sie auch wussten, dass es der Sentinel Service war und nicht A.R.G.U.S. konnte sie hingegen nicht einschätzen.
Sie griff nach dem Helm und setzte sich dann hinter Ollie auf das Motorrad. Nur wenig später erreichten sie das Ziel. Mit dem Bike war es wirklich schnell gegangen, zu Fuß hätten sie sicher eine Weile gebraucht. Nachdem sie noch einmal die Kameras checkte gingen sie zum Haus. Sie konnte die Stimme hören. Ihre Mutter und ihren Vater, dann ihr eigenes quengeln. Ihr Bruder dürfte noch so klein sein, dass er nicht mal laufen konnte. Ob sie auch in diesem Universum nach Seattle umziehen würden? Eventuell aus eben dem Grund, weswegen Ollie und sie nun hier waren. Zari schluckte und schüttelte den Gedanken vorerst ab. "They know that something is wrong." Zari war froh, dass ihre Stimme normal klang. Allein die Stimmen ihrer Eltern zu hören hatte sie ein klein wenig aus der Bahn geworfen.

Tatsächlich schob sie sich dann sogar noch ein klein wenig mehr hinter Ollie, als die Tür sich öffnete. Zwar glaubte sie nicht, dass ihr Vater oder auch ihre Mutter sie als eine erwachsene Version der eigenen Tochter erkennen würde, aber... das war doch gerade ein äußerst komisches Gefühl. Es war gut, dass der Queen vorerst das Reden übernahm, denn als sie die Stimme ihres Vaters dann so nah hörte war sie sich doch recht sicher, dass ihre eigene gerade nicht sonderlich zuverlässig arbeiten würde.
Ihr Vater musterte Oliver nachdenklich und misstrauisch, ließ sie aber noch nicht rein, weswegen Zari dann doch etwas vortrat. "الصبر مفتاح السعادة." Geduld ist der Schlüssel zum Glück. Nichts, was in dieser Situation wirklich Sinn machen würde, aber etwas, was ihr Vater ihr und Behrad immer wieder gesagt hatte. Sollte er nachfragen wüsste sie zwar nicht, wie sie erklären sollte, woher sie das wusste, aber... darüber würde sie sich dann Gedanken machen.

Die Überraschung auf dem Gesicht ihre Vaters war gut zu sehen, bevor er die Tür dann doch öffnete und sie beide rein ließ. "Where do you know those words from?" Zari schluckte und zwang sich dazu, ihn anzusehen. "My father told them to me when I was a kid." Said nickte leicht. "Why would you want to talk with me about a totem?" Am besten wohl einfach raus mit der Sprache. "We know about the totem and also that you are watched. In fact, we... wanted to make sure you know, too." Nicht hundertprozent das, was sie vereinbart hatten, aber wahrscheinlich wusste die Familie es eh schon. So, wie sie sich eben verhalten hatten. "Yes, we know. That doesn't really explain why you are here. Who are you?" "Well, we..." Sie hatte ihren Vater noch nie gut anlügen können und war gerade tatsächlich drauf und dran, ihm einfach die Wahrheit zu sagen. Weswegen ihr Blick dann doch etwas hilfesuchend zu Ollie glitt.
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Alias: Green Arrow Spezies: Mensch gesucht Alter: 32 Jahre Größe: 1,85m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#13
Ob Eltern ihre Kinder wirklich so stark prägten? Open mind passte jedenfalls auch zu Zari. Wie viel von Robert und Moira Queen würden andere in ihm erkennen? Heute vielleicht mehr als früher. Dann wiederum waren es ganz andere Prägungen gewesen, die Oliver zum Umdenken gebracht hatten…
Anstatt gedanklich zu lange bei seiner eigenen Familie hängen zu bleiben, machte Oliver sich lieber auf den Weg zu Zaris. Oder eben zumindest zu der Version dieses Universums. Die Tomazfamily war bereits auf der Hut. Etwas, was der Vigilante nun nicht unbedingt negativ auslegte. Im Gegenteil, wer achtsam war, schaffte es im Normalfall weiter.

Das bedeutete nur auch, dass das Misstrauen natürlich größer war als jede Offenheit. Was Oliver ihnen nicht vorwerfen konnte, ihre Mission hier aber ein wenig schwieriger gestaltete.
Zari Arabisch sprechen zu hören, war immer noch ungewohnt. Das verband er einfach viel zu stark mit der Liga. Und konzentrieren musste er sich trotzdem, um alles zu verstehen. Geduld und Schlüssel hatte er schon mal (Ersteres vielleicht auch recht oft…) gehört. Aber was war das letzte Wort?
Jedenfalls schien es irgendetwas zu bewirken. Ein Sprichwort? Die Erklärung folgte auf dem Fuß. Oliver machte noch einen kleinen Schritt zur Seite. Nicht nur, damit Said Zari besser sehen konnte, sondern auch, damit seine Seite unauffällig Zaris berührte. Weil er sich durchaus vorstellen konnte, dass das Ganze für sie gerade ziemlich hart sein musste…

Als die Dunkelhaarige ins Stocken geriet, sprang er wieder ein. „We are vigilantes. We can’t give you our names, so you’ll have to go with Arrow and Isis. But that’s not what matters. We’re trying to help people who are wrongfully hunted. The Sentinel Services and maybe even A.R.G.U.S. are interested in the totem. I guess you never registered and you won’t give it away. That makes you criminals in the name of… some stupid laws.“ So weit vermutlich nur insofern etwas Neues, als dass er etwas genauer beschrieben hatte, wer sie waren bzw. was sie taten. „We got a network when it comes to absconding, getting new identities or just helping with cover when it‘s not too late.“
Said schien einen Moment lang nachzudenken, öffnete dann jedoch die Tür, um sie endlich eintreten zu lassen. „Zari, I told you to stay in your room!“, rief die Mutter, als ein Mädchenkopf neugierig um die Ecke lugte. Sie sah tatsächlich aus wie… eine Kinderversion von Zari. „But mooooom…“, protestierte sie, während Said sich weiter den Gästen zuwandte. „We thought we were careful… So we still don’t know how the SS found out about us. And how did you?“
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Alias: Isis Spezies: Mensch Alter: 32 Jahre Größe: 1.68m Zugehörigkeit: Team Arrow zum Steckbrief
#14
Zari hatte erwartet, dass ihr das hier nicht allzu leicht fallen würde. Doch wo sie jetzt nun vor ihrem Vater stand war es noch härter als angenommen. Die arabischen Worte waren raus, bevor sie wirklich darüber nachgedacht hatte. Es hätte ja auch sein können, dass der Said aus diesem Universum diese Worte gar nicht so sehr seinen Kindern nahe bringen würde. Oder eventuell jetzt, nachdem er sie gehört hatte? Die Dunkelhaarige schüttelte den Gedanken ab und konzentrierte sich besser auf das Gespräch. Auch wenn sie da nicht mehr sonderlich weit kam. Sie war drauf und dran ihrem Vater einfach alles zu erzählen. Oder ihn einfach in die Arme zu nehmen. Von Letzterem konnte sie sich wohl hauptsächlich wegen Ollie abhalten, der sich nah genug neben sie stellte, damit sie sich leicht berührten.

Auch von der Alternative bewahrte Ollie sie, indem er auf ihren hilfesuchenden Blick reagierte und die Erklärung übernahm. Die definitiv besser war als ein ‘ich bin deine Tochter aus der Zukunft’. Sie war sich dennoch nicht so sicher, ob es wirklich eine gute Idee war, wenn die Familie Tomaz untertauchen würde. Wobei sie dieses Universum nicht mit ihrem eigenen vergleichen durfte. Andererseits waren ihr noch keine Erinnerungen gekommen, die vollkommen von ihren eigenen abwichen. Wobei sie immer noch nicht genau wusste, wie das ganze mit den Erinnerungen wirklich funktionierte.
Ollies Worte schienen zumindest Said soweit überzeugt zu haben, dass er sie beide rein ließ. Noch bevor sie die Möglichkeit hatten einzutreten, ertönte die Stimme ihrer Mutter. Zari merkte, wie sie sich kurz anspannte - also mehr als eh schon - und dann sah sie schon sich selbst. ”I am so sorry. Nasreen sprach die Worte sowohl an ihren Mann wie auch an die Gäste gerichtet, wobei sie die beiden Fremden doch irritiert wegen der Anzüge schien. Kein Wunder. ”Come with me, Zari.” Womit das Mädchen wieder aus dem Sichtfeld gezogen wurde.

Einen Moment starrte Zari den beiden noch hinterher, bevor sie sich wieder ihrem Vater zuwandte, nachdem sie es nun endlich in den Flur geschafft hatten. ”Well, we… had some interest in the SS”, begann Zari zu lügen, weil auch hier die Wahrheit nicht die beste Möglichkeit war. ”Then we kind of stumbled over the totem and with it you.” Erst nachdem sie geendet hatte, war sie wieder in der Lage, ihren Vater anzusehen. Was dieser hoffentlich nicht bemerkt hatte. Andererseits… kannte er sie ja offiziell gar nicht und nahm vermutlich an, dass sie einfach etwas komisch war.
”At the moment they are only watching you, but we think that they will change their approach. We just don’t know when and how.” Weswegen der Plan, ihnen beim untertauchen zu helfen, eventuell doch nicht so verkehrt war.

Gerade wollte sie noch mehr hinzufügen, als ihr Blick aus dem Fenster glitt. War das nicht der SS Agent? Kurz berührte sie Ollie am Arm und nickte in Richtung Fenster. Der Mann kam direkt auf das Haus zu. Hatte er sie gesehen? Aber dafür wirkte er zu ruhig. ”He seems relaxed but I don’t really believe in coincidences.” Said sah nun auch aus dem Fenster. ”Go around the corner. Maybe I can talk him away.”
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#15
Oliver überließ Zari die Erklärung, wie sie vom Totem gehört hatten. Es war nicht mal gänzlich gelogen. Immerhin gehörten die SS gewissermaßen zumindest zum Aufgaben- bzw. Überwachunsgebiet. Nur selbst wenn sie offiziell international arbeiten wollten, war sich mal eben über eine Familie in Washington zu informieren normalerweise sicherlich nicht der Standard… Aber das konnten die Tomaz ja nicht wissen.
Dass Zaris Aufmerksamkeit manchmal verräterisch – zumindest Olivers Geschmack nach – von Said abwich, kam ihnen dann jedoch entgegen. Alarmiert folgte er ihrem Blick aus dem Fenster. Das Timing war wirklich denkbar schlecht… „I’m sure he or cameras didn’t catch us.“ Aber wieso kam der Agent dann trotzdem ausgerechnet jetzt angestiefelt?

Natürlich machte es Sinn, dass Said erstmal versuchte die Sache so zu regeln. Trotzdem hatte der Vigilante kein gutes Gefühl dabei. „We won’t be far. But don’t worry, he won’t see us, even if he enters the apartement.“ Schlimmstenfalls würden sie auf dem Sims vor der Wohnung ausweichen. Hier fehlte zwar heute, dass Zari ohne das Totem nicht fliegen konnte, aber er würde es im Notfall schon irgendwie hinkriegen, dass sie beide sicheren Halt fanden.

Fürs Erste zogen sie sich in ein Nebenzimmer zurück. Da klopfte es auch schon an der Tür. „What if the SS bugged their home…“, murmelte der Vigilante. Dann wären sie hier nämlich nicht als Hilfe aufgetaucht, sondern hätten die SS mehr oder weniger dazu gezwungen flott zu handeln und nicht mehr nur zu beobachten…
Oliver versuchte aus seiner Position aus zu lauschen. Nach einer aufgesetzt freundlichen Begrüßung, erklärte der Agent plötzlich: „We got an anonymous tip that islamistic terrorists live here. That’s propably nothing but we’ll have to investigate. I need you to come with me. My team will show up in a few minutes and search the apartement.“ Was zur Hölle? Spielte SS jetzt Terrorbekämpfung? Olivers Blick glitt zu Zari. „That‘s not good. America has no problems with islamistic terrorists vanishing…“ Nochmal viel weniger, als einer netten Familie ein Erbstück wegzunehmen… Sollte das die offizielle Coverstory werden? Und wenn das Totem nicht bei Said war, dann würde es später bei der Durchsuchung gefunden werden…

Said blieb ruhig. „I’m not a terrorist. But if you insist, I’ll come with you. Just let me say goodbye to my kids.“ Der Agent zögerte, ließ ihn jedoch gehen. Weil sich unten draußen langsam sowieso eine Gruppe ansammelte. Es war also unwahrscheinlich, dass er weit kommen würde, sollte er fliehen – und würde ihnen sogar nur ein Argument geben, ihn erst recht unter Generalverdacht zu stellen. Anstatt auf das Kinderzimmer zuzusteuern, öffnete Said jedoch den Raum, in dem Oliver und Zari sich versteckt hielten. „I won’t be away for too long. Don’t worry. I love you, kids.“ Das musste sich für Zari echt weird anfühlen…
Als Said die Tür wieder zuzog, hing an der Innenseite des Knaufs das Totem aus diesem Universum.
Oliver schob eine Hand auf Zaris Arm. „We have to let him go.“ Theoretisch könnten sie jetzt natürlich kämpferisch intervenieren. Aber das würde den Rest der Familie nur in Gefahr bringen. Said hatte entschieden sich lieber erstmal der Gewalt der Agenten auszusetzen; hoffte, dass sie beide das Totem verschwinden ließen, damit man hier nichts fand… Und Arrow akzeptierte diese Entscheidung. Um alles andere konnten sie sich danach kümmern. Auch wenn die Situation sogar ihn schon wieder wütend machte. Für Zari musste es noch viel schlimmer sein…
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