Herzlich Willkommen im MEN AND MONSTERS – BEYOND REDEMPTION, einem privaten Marvel/DC RPG, das in einem eigenen Universum spielt. Auf Erde Z-3918 ist nichts unmöglich und das ist es, was vielen Angst macht. Aber es ist auch eine Chance, für jeden, der hier geboren wurde oder gestrandet ist. Ob Avengers, Justice League, X-Men oder Bruderschaft, jeder wird gebraucht. Insbesondere jetzt, da die amerikanische Regierung den unregistrierten Superhelden, Mutanten und Vigilanten den Kampf angesagt hat.


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Speak in foreign tongues
Szenen-Informationen
Charaktere Tommy Merlyn » Lena Knyazev
Datum 02.11.2022
Ort Lenas Apartment
Tageszeit Morgens
Zusammenfassung Tommy versucht mit bewusstseinserweiternden Substanzen seinen Blackouts auf die Spur zu kommen. Die Spur entpuppt sich als ein kyrillischer Eintrag in seinem Tagebuch. Gut, dass er eine Russin kennt!
Alias: Dark Archer Spezies: Mensch Alter: 32 Jahre Größe: 1,79m Zugehörigkeit: - zum Steckbrief
#1
Speak in foreign tongues
Tommy & Lena | 02.11.2020 | morgens | bei Lena


Bedenken hatte er bei diesem Lösungsansatz schon. Trotzdem hatte er sich darauf eingeschossen es mit alternativer Medizin zu versuchen, wenn die Schulmedizin nicht weiter kam. “Das sieht aus wie Sumpfwasser…“, sagte er und musterte die Tasse in seiner Hand skeptisch, bevor er den Leiter des Rituals ebenso ansah. Es roch nach verschiedenen Kräutern und die Brühe schmeckte genau wie sie aussah. Ayahuasca hatte durchwachsenes Feedback. Mehr als einen schlechten Trip würde er doch nicht riskieren, oder? Im besten Fall löste das bewusstseinserweiternde Mittel seine Blockade. Er wollte es wirklich nicht Droge nennen. Nachdem was mit Sammy passiert war, wollte er einen großen Bogen darum machen, aber das hier war was komplett anderes!

Das Erste was er in der Entspannungsphase spürte war die Übelkeit. Der Schamane war gewappnet und reichte ihm einen Eimer. Alles danach war wie ein Traum. Als würde er sich dabei zusehen wie er richtig furchtbare Dinge tat. Menschen ermordete und dann wieder selbst schreckliche Schmerzen erlitt. Tommy wachte am Morgen schweißgebadet auf. Shit, also echt nur ein Höllentrip. Die Dollar hätte er sich auch sparen können. Er setzte sich auf und zog erstmal eine Flasche Wasser leer, wobei er das Tagebuch auf seinem Nachtisch entdeckte. Moment, wann hatte er das geschrieben?

Seine Handschrift war es auf jeden Fall bis es in eine andere Sprache überging. Kyrillische Buchstaben? Das ergab keinen Sinn. Er hatte irgendwas von einem Mann im Spiegel geschrieben und dann wechselte das Alphabet und er konnte nichts mehr lesen. Völlig neben der Spur, stellte er sich erstmal unter die Dusche und versuchte aus der Sache schlau zu werden. Warum Kyrillisch? Allein würde er da auf keine Lösung kommen, also…Ollie war nicht in der Stadt und übersetzen konnte er auch nicht. Es war die logische Schlussfolgerung mit dem Tagebuch zu Lena zu gehen. Er ließ sich fahren, weil er einfach noch zu durcheinander war.
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Alias: --- Spezies: Mensch Alter: 28 Jahre Größe: 1,70m Zugehörigkeit: Bratva zum Steckbrief
#2
Ihren Rucksack hatte die Russin gerade neben der Wohnungstür von den Schultern rutschen lassen und ihn danach nicht weiter weggeräumt. Stattdessen hatte es sie nach ihrer Nachtschicht in den frühen Morgenstunden direkt unter die Dusche getrieben. Noch einmal richtig säubern bevor sie in den verdienten Schlaf fiel, auch wenn er mal wieder nicht sonderlich lange anhielt. Immerhin war es kein verräterisches Klopfen an einer Fensterscheibe … oder Gepolter im Wohn-Ess-Bereich, weil sich ein gewisser Jemand mal wieder selbst Zugang zu ihrem Übergangszuhause verschafft hatte. Überhaupt war sie zurzeit alles andere als scharf darauf dem Archer zu begegnen. Das viel zu höfliche und im Vergleich zurückhaltende Klopfen an der Wohnungstür war jedoch eindeutig nicht von dem Bogenschützen. Hoffentlich auch nicht von dem anderen! Sich über die Shorts und das Top noch einen etwa knielangen Morgenmantel gezogen, verknotete sie gerade den Stoffgürtel und warf einen Blick durch den Spion ehe sie ein altbekanntes, bärtiges Gesicht erblickte. Der Ausdruck in den Augen zu aufgeschlossen und geduldig als dass es der Andere sein könnte(?).

Zuversichtlich löste sie die Kette an der Tür und zog sie mit einem breiten, freundlichen Lächeln auf. Zuletzt hatte sie Tommy auf der Halloween-Party gesehen, die ihr – mit gelegentlichen, heftigen Gewissensbissen – auch durchaus Spaß gemacht hatte. Es war der erste Abend, an dem sie sich fast ein wenig heimischer gefühlt hatte, weil sich nicht alles nur um (irgendeine) Form ihrer Arbeit hier gedreht hatte. Er hatte nicht so geendet, wie sie es für gewöhnlich angegangen wäre, da Tommy sich irgendwann verabschiedete, um seinen Bruder nach Hause zu bringen - aber das war wahrscheinlich gut so gewesen, bevor sie sich in ihrem schlechten Gewissen und mit loser Zunge noch um Kopf und Kragen gebracht hätte… Jetzt hingegen könnten sie ein wenig unbelasteter starten?
“Good morning, Mr. Bond.“ schmunzelte sie Tommy entgegen und bezog sich dabei auf seine auf der Halloween-Party quasi nicht vorhandene Verkleidung, wie sie später an dem Abend noch thematisiert hatten. Doch die freudige Stimmung verflog recht schnell, als sie die Furchen auf seinen Gesichtszügen erkannte. “Wow, you look…“ sie sprach es nicht aus, aber er sah echt fertig aus. Als wäre er die ganze Nacht … oh nein, bitte nicht. Sie war diese Nacht in der Klinik gewesen, hatte aber auch kein Notfallsignal bekommen. Trotzdem hofft sie inständig, dass dies kein Besuch war, den der Archer zu verschulden hatte, weil er nicht gut auf Tommys Körper aufgepasst hatte! Oder er einfach völlig übermüdet war, weil das russische Tötungswerkzeug die ganze Nacht unterwegs gewesen war…

Deutlich besorgt legte sie eine Hand an Tommys Oberarm und ignorierte ihren eigenen Schlafmangel vollkommen als sie ihn sachte in ihre Wohnung zog und dabei mit der anderen Hand auf Bauchhöhe über den Stoff seiner Jacke strich. “Are you okay?“ Damit er frei antworten konnte, schloss sie nun hinter ihm recht zügig die Wohnungstür, nur um sich danach direkt wieder ihm zuzuwenden. Wobei sich irgendwas zu ihren letzten Begegnungen verändert hatte, denn während sie normalerweise – zumindest was die Fürsorge anbelangte – professionell sachlich mit seinen Verletzungen umgegangen war, lag da nun mehr persönliche Sorge in ihrem Ausdruck.
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